
Fachverlagspräsentationen
Samstag, 13.45 - 15.15 Uhr
I) Neu für Ihre Integrationskurse: Treffpunkt Schweiz. So geht DaZ.
Cornelsen Verlag Schweiz
Referentin: Andrea Zank und N.N.
Treffpunkt Schweiz ist das neue DaZ-Lehrwerk des Schweizer Cornelsen Verlags für Integrationskurse der Niveaustufen A1 – B1 in der Schweiz, von einem erfahrenen Team der ZHAW Zürich für die spezifischen Bedürfnisse in der Schweiz angepasst: Dazu gehören regionale und kulturelle Besonderheiten ebenso wie Helvetismen und Diglossie. Das Lehrwerk enthält ein einzigartiges Förderkonzept für heterogene Lerngruppen, das die unterschiedlichen Bedürfnisse, Interessen und Sprachkenntnisse der Lernenden berücksichtigt. Ein umfangreiches digitales Angebot unterstützt den individuellen Spracherwerb und ermöglicht ein unkompliziertes Lehren – inklusive Prüfungsvorbereitung auf das szenariobasierte Testen sowie auf die Goethe- und telc-Prüfungen der Niveaustufen A1 – B1.
J) Kultur(en) reflektieren, Sprache erleben: Kulturreflexives Lernen mit Die neue Linie 1 Schweiz
Ernst Klett Sprachen
Referentinnen: Mylaine Tilibs und Valeria Zubler
Interkulturelles Lernen gehört zum DaZ-Unterricht, geht heute aber zunehmend über die Vermittlung von Faktenwissen hinaus: Es zielt darauf ab, Lernende bei der Reflexion von Wahrnehmungen, Deutungsmustern und sprachlich-kulturellen Handlungsroutinen zu unterstützen. Gleichzeitig stellt es Lehrpersonen im schweizerischen Integrationskontext vor praktische Herausforderungen.
Der Workshop greift zentrale Aspekte des interkulturellen Lernens auf und zeigt anhand des Lehrmittels Die neue Linie 1 Schweiz, wie kulturreflexives Lernen im Unterricht konkret umgesetzt werden kann. Anhand ausgewählter Lehrwerksequenzen analysieren die Teilnehmenden lebensnahe Kommunikationssituationen, institutionelle Kontexte wie Vorgaben von Behörden sowie konkrete sprachliche Alltagspraktiken als Lernanlässe. Sie diskutieren praxisnahe Möglichkeiten, um Perspektivenwechsel anzuregen und kulturelle Zuschreibungen zu hinterfragen.
Der Workshop verbindet didaktische Grundlagen mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten und richtet sich an Kursleitende, die kulturreflexives Lernen in ihrem DaZ-Unterricht anregen und gestalten möchten.
K) Miteinander in der Schweiz
Hueber Verlag
Referentin: Anna Ralston-Schmid
Sprache bewegt – sie verbindet Menschen und öffnet Wege in eine neue Gesellschaft. In diesem interaktiven Workshop entdecken Sie anhand konkreter Beispiele aus dem neuen Lehrwerk „Miteinander in der Schweiz“, wie alltagsnahe und praxisorientierte Unterrichtseinheiten die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen Ihrer Lernenden gezielt stärken – hin zu mehr Sicherheit, Teilhabe und Verständigung im Alltag und Berufsleben in der Schweiz.
L) Happy Learning im DaF/DaZ-Unterricht
Hueber Verlag
Referentin: Raffaella Pepe
Der Workshop zum Ratgeber «Happy Learning – Glücklich und erfolgreich Sprachen lernen» vom Hueber-Verlag zeigt, wie wir den im Buch vorgestellten Ansatz im DaF/DaZ-Unterricht (Erwachsenenbildung) umsetzen können. Dabei geht es um Fragen wie «Wie wirken Flow und Sprachenlernen zusammen? Wie wirkt sich Achtsamkeit positiv auf das Sprachenlernen aus?»
Im Zentrum des Workshops steht der Praxisbezug: Wie können wir in unserem DaF/DaZ-Unterricht Übungen zur Steigerung von Wohlbefinden und mentaler Stärke mit Sprachlernzielen verbinden? Es werden unterschiedliche Unterrichtsaktivitäten vorgestellt und ausprobiert.
M) Sprachförderung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe: Welche Materialien und Methoden fördern in DaZ-Kursen die gesellschaftliche Teilhabe und den interkulturellen Austausch?
Klett und Balmer
Referent: Matthias Seewer
Das neue, speziell in der Schweiz, für die Schweiz entwickelte Lehrmittel «Grüezi – guten Tag» zeigt anhand der didaktischen Grundsätze Kompetenz-, Handlungs- und Teilnehmendenorientierung verschiedene Ansätze, wie Sie Ihre Teilnehmenden dazu ermutigen können, aktiv und selbstständig am sozialen Leben und Alltag in der Schweiz teilzuhaben.
Im Workshop erhalten Sie Einblick in unterschiedliche Aufgabentypen, methodische Ansätze und soziokulturelle Inputs, die die kommunikativen und partizipativen Fähigkeiten Ihrer Teilnehmenden gezielt stärken. Konkrete Beispiele veranschaulichen, wie Sie kulturelle und gesellschaftliche Themen der Schweiz in Ihren Unterricht integrieren und Ihre Teilnehmenden gleichzeitig dazu anregen, sich selbstbewusst zu interkulturellen Fragen zu äussern.
N) ÖSD-Prüfungen in der Schweiz: Authentisch, praxisnah, plurizentrisch
Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD)
Referentinnen: Sara Melaschuk und Karolina Krnjić
Wie können ÖSD-Prüfungen die Deutschkompetenz von Lernenden in der Schweiz fair und zuverlässig abbilden?
Im Rahmen der gesamtschweizerischen Tagung gibt das ÖSD – das Akronym steht für Österreichisches Sprachdiplom Deutsch, aber auch für Österreich, Schweiz und Deutschland – mit der Vorstellung der neuen Schweizer Prüfungssätze darauf eine Antwort. Das ÖSD folgt dem Prinzip der Plurizentrik und möchte damit die sprachliche Realität von Österreich, der Schweiz und Deutschland gleichwertig abbilden.
Die Prüfungssätze enthalten authentische Lese- und Hörtexte aus Schweizer Medien sowie Sprecherinnen und Sprecher der Schweizer Standardvarietät. Auch beim Schreiben und Sprechen dürfen Lernende die gelernte Standardvarietät verwenden. Konkrete Beispiele zeigen die praxisnahe Umsetzung dieses Ansatzes.
O) Inklusiver Deutschunterricht mit SPRACHWELT plus 1. und 2. Zyklus
Schulverlag plus
Referentin: Nadine Trachsel
Wie kann Sprache so unterrichtet werden, dass alle Kinder teilhaben können – unabhängig von ihrer Erstsprache? Der Workshop zeigt anhand von SPRACHWELT plus, wie inklusiver Deutschunterricht gelingen kann. Praxisbeispiele, die Sprachbildung und Sprachförderung verbinden, stehen im Zentrum und zeigen, wie der Unterricht der Vielfalt im Klassenzimmer gerecht wird.
SPRACHWELT plus bietet Lehrpersonen ein flexibles, inklusives Lehrmittel, das den Aufbauunterricht fördert und die Zusammenarbeit von Regel- und DaZ-Lehrpersonen unterstützt. Mit gezielten Differenzierungsoptionen und Hilfsmitteln für Wortschatz, Grammatik und Sprachstrukturen erleichtert es den Zugang für alle Lernenden. Die Spiel- und Lernwelten fördern forschendes Entdecken und gezielte Sprachhandhabung, während die Sprachplanung individuelle Lernziele und Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache integriert.